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Archiv Pressemitteilungen

Pressemeldung zur Veranstaltung "Dresden isst bunt- ein Gastmahl für alle", welches am 10.06.2015 stattfinden wird.

Dresden, 20. Mai 2015. Eine große Tafel wird am 10. Juni 2015 von 17 bis 20 Uhr auf dem Altmarkt aufgebaut sein – und alle Menschen in Dresden sind herzlich eingeladen, daran zu essen und zu feiern. Bei »Dresden isst bunt – Ein Gastmahl für alle« treffen sich Kinder und Eltern, Partner und Singles, Punker und Banker, Fleischesser und Veganer, Fußballfans und Volleyballfreaks, Nachbarn und Kollegen zu einem gemeinsamen Festmahl aus mitgebrachten Lieblingsspeisen von der Eierschecke bis zum Couscous-Salat. Neben kulinarischen Genüssen darf getanzt, gespielt, gesungen oder musiziert werden. Viele bunte Ideen sind herzlich willkommen.

Geschirr, Wunschessen, Lieblingsgetränk und jede Menge Gastfreundschaft sollten möglichst mitgebracht werden, gerne auch Musikinstrumente, Spiele, Jonglierbälle, Hula-Hoop-Reifen …

Für die kulinarische und künstlerische Grundausstattung, etwa mit Musik- und Tanzbeiträgen, Kurzvorträgen und Performances, sorgen die Semperoper, das Theater Junge Generation, das Societätstheater, das Literaturhaus Villa Augustin, KAMA Dresden e.V., Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, das Theater La Lune, das Projekttheater, die Musikfestspiele, der Ausländerbeirat, die Staatlichen Kunstsammlungen, Afropa e.V., das Deutsche Hygienemuseum, das Staatsschauspiel, das Verkehrsmuseum und viele andere mehr.

 Finanziert wird das Projekt durch eine Fundraising-Kampagne, in deren Rahmen Firmen, Unternehmen und Vereine aus Dresden und Umgebung eingeladen werden, als Förderer der Veranstaltung für einen Betrag von 100 Euro pro Tisch Abschnitte der langen Tafel zu finanzieren. Gleichzeitig sind die Unternehmen und Vereine herzlich eingeladen, auch persönlich mit ihrer Belegschaft bei dieser Veranstaltung Gesicht zu zeigen, sich in die große Gästeschar einzureihen und Teil eines bunten, weltoffenen Stadtbildes zu werden. Informationen zum Fundraising gibt Luise Mundhenke von Dresden – Place to be! e.V.: dd.placetobe@gmail.com

Auch mehrere hundert Bürgermeister, die anlässlich des Deutschen Städtetages am 10. Juni in Dresden zusammentreffen, sind zu diesem Gastmahl eingeladen und können sich ein eigenes Bild von der Stadt und ihrem politischen Klima machen. Anlass genug für Kulturinstitutionen, Vereine und Unternehmen in Dresden, sich einmal mehr deutlich zu einem aufgeschlossenen, zukunftszugewandten Dresden zu bekennen.

 

»Dresden isst bunt – Ein Gastmahl für alle« ist eine Initiative von »Dresden – Place to be! e.V.«, »#WOD – Initiative weltoffenes Dresden« und »Dresden für Alle«.

 

Der Termin für eine Pressekonferenz im Vorfeld der Veranstaltung wird noch bekannt gegeben.

Weitere Informationen bei Luise Mundhenke, Dresden – Place to be! e.V., luise.mundhenke@gmail.com, T 0179 670 89 81

sowie bei Christine Diller, Semperoper Dresden, christine.diller@semperoper.de, T 0351 49 11 336

Wir bitten um Veröffentlichung und laden herzlich zur Berichterstattung ein.

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Pressemitteilung vom 28. März 2015 zur Bürgerkonferenz am 28. März 2015 von 14:00 bis 19:00 im Internationalen Congress Center Dresden (ICD) und anschließendem Konzert

die Dresdner Bürgerkonferenz – Demokratie im täglichen Miteinander sowie das anschließende Open-Air-Konzert auf dem Theaterplatz ging am Abend erfolgreich zu Ende.

 

Insgesamt kamen 5.000 Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen zu den Podiumsdiskussionen und Vorträgen, offenen Diskussionsrunden, Bürgersprechstunden und Workshop-Formaten, Theaterperformances und Kinovorführungen und den Programmen für Kinder in das Internationale Congress Center (ICD). Die Diskussionen waren lebhaft bis kontrovers und von gegenseitigem Respekt geprägt. Beim anschließenden Konzert tanzten mehrere Tausend Zuschauerinnen und Zuschauer zur Musik von Musikerinnen und Musikern aus 14 Nationen, mit dabei waren unter anderen Dolus Mutombo, Marmitako, Banda Comunale, Yellow Umbrella und Haudegen, es moderierten Anna Mateur und Fabian Gerhardt.

Auf den vier großen Podien diskutierten:

Das Phänomen Dresden: ewig gestrig oder bürgerlich frei?

Christian Demuth (Bürgercourage e.V.), Wolfgang Donsbach (Kommunikationswissenschaftler, TU Dresden), Wolfgang Engel (Regisseur), Martin Gillo (Sozialpsychologe), Valentin Lippmann (Sächs. Landtagsabgeordneter, Bündnis 90/Die Grünen). Moderation: Heinrich Löbbers (Sächsische Zeitung)

Integration: Wer ist gefordert? Und wie?

Lamya Kaddor (Islamwissenschaftlerin, Autorin), Geert Mackenroth (Sächsischer Ausländerbeauftragter, CDU), Aiman Mazyek (Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland), Martin Seidel (Sozialbürgermeister, parteilos). Moderation: Michael Bartsch (freier Journalist)

Konservativismus, Populismus und die politische Rechte- Wo sind die Grenzen?

Christian Avenarius (Vorsitzender der Dresdner SPD), Silvio Lang (Sprecher im Landesvorstand Die Linke), Werner Patzelt (Politikwissenschaftler, TU Dresden), Markus Ulbig (Sächsischer Staatsminister des Innern, CDU), Uwe Wurlitzer (Generalsekretär der AfD Sachsen). Moderation: Thomas Bille (MDR)

Wer ist eigentlich „das Volk“? Und wie passt die Antwort zu unserem Demokratieverständnis?

Podiumsdiskussion mit Jochen Bohl (Landesbischof der evangelischen Kirche), Eva-Maria Stange (Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, SPD), Arnold Vaatz (ehem. DDR-Bürgerrechtler, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Hans Vorländer (Politikwissenschaftler, TU Dresden)

Über die Rolle der Medien disktuierten unter dem Titel Fragen Sie die Lügenpresse! Uta Deckow (MDR), Heinrich Löbbers (Sächsische Zeitung) und Stefan Locke (Frankfurter Allgemeine Zeitung) unter der Moderation von Wolfgang Donsbach (Kommunikationswissenschaftler)

Bei der Bürgersprechstunde stellten sich die Dresdner OB-Kandidatinnen und Kandidaten Samuel Fink, Dirk Hilbert, Lara Liqueur, Eva-Maria Stange, Tobias Tanneberger, Markus Ulbig, Stefan Vogel, Ronny Winkler vor.

Die Dresdner Bürgerkonferenz ist eine Veranstaltung der Dresdner Bürgerinnen und Bürger. Initiiert von Dresden – Place to be! e.V. und #WOD – Initiative weltoffenes Dresden (eine Initiative der Dresdner Kulturinstitutionen), realisiert mit Hilfe vieler Partner und Unterstützer. www.dresden-place-to-be.de

 

Hier gibt´s die Veranstaltung noch einmal zum Nachlesen aus dem couragiert-magazin:
28.03.2015 von Tom Waurig

Liveticker zur Dresdner Bürgerkonferenz

„Demokratie lebt vom Austausch“, erklären die Organisatoren der Dresdner Bürgerkonferenz. Nach dem Erfolg des Open-Air-Konzertes vor der Frauenkirche, lädt der Verein „Place to be“ zur Diskussion über Pegida. Couragiert-Online berichtet live aus dem Kongresszentrum.

19:01 Uhr: Das war's

image001Fünf Stunden wurde über Pegida und einen angemessenen Umgang diskutiert. In den Podien saß viel Expertise, das Publikum war außerordentlich diskussionsfreudig und in den Gängen gab es viel Neues zu erfahren. Es war sachlich und emotional. Wir verabschieden uns aus dem Kongresszentrum. Weiter geht es auf dem Theaterplatz: Die Organisatoren laden zum Konzert.

18:51 Uhr: Große Diskussionsfreude

image002Der Saal ist übrigens nur zu etwa einem Drittel gefüllt. Die Schlangen vor den Mikrofonen sind aber wie schon in den bisherigen Veranstaltungen recht lang. Auch auf Twitter wird diskutiert.

18:39 Uhr: Mit Humor gegen Rassismus

image003Die Lesebühne „Sax Royal“ gehört zu Deutschlands erfolgreichsten Autorengruppen. Für die Bürgerkonferenz verlassen die fünf Schreiberlinge ihre literarischen Gefilde in der Dresdner Neustadt und lesen Gedichte und Geschichten über Fremde, Zorn und das schwierige Volk. „Wahrscheinlich hat der Döner in Ostdeutschland mehr für die Integration getan, als alle politische Bemühungen zusammen.“

18:33 Uhr: Wer ist das Volk?

image004Ist Pegida ein Jungbrunnen der Demokratie? Diese These stellt Moderatorin Dagmar Ellerbrock in den Raum. Eva-Maria Stange knapp dazu: „Nein.“ Sie finde das, was montags auf der Straße passiert, „nicht erquicklich“. Viele derer, die „Wir sind das Volk“ rufen, würden auch „Wir sind das deutsche Volk“ meinen. Jeder habe das Recht, diese Parole zu rufen, sagt Landesbischof Jochen Bohl. „Aber er müsste mir auch sagen, wie das politische System der Repräsentation geändert werden sollte. Davon habe ich im letzten halben Jahr nichts gehört.“ Vorländer sagt, dass es „das Volk“ gar nicht gebe. Wir seien eine pluralistische Demokratie mit verschiedenen Bürgern, Meinungen, Lebenseinstellungen. „Das Volk ist eine Fiktion.“

18:18 Uhr: Demokratie als Firma

image005Laut TU-Professor Vorländer sei es ein sehr einfaches Politikverständnis, durch die Straße zu ziehen und zu sagen: Politiker sollen das machen, was ich will. „Das geht nicht.“ Unser System bestehe daraus, Abgeordneten Vertrauen entgegen zu bringen. Wird das Vertrauen enttäuscht, wählt man sie das nächste Mal nicht mehr. „Eine 1:1 Umsetzung des eigenen Willens durch die Politik gibt es nicht und damit muss man umgehen können.“

18:10 Uhr: Gespräch mit Initiativen

image006Kleine Impression vom Terrassenfoyer: Hier stellen sich viele lokale Vereine und Initiativen wie der Johannstädter Kulturtreff oder „Laubegast ist bunt“ vor. Alle Stände sind gut besucht.

17:46 Uhr: Anders als im Herbst '89

image007Christian Avenarius (SPD) widerspricht dem AfD-Politiker Wurlitzer, der die Pegida-Proteste in Tradition zur Friedlichen Revolution sieht. „Das Menschenbild ist ein anderes“. Silvio Lang (Linke) hinterfragt gleichzeitig das Empathieempfinden innerhalb der Bevölkerung: „Wir sind empathisch mit Menschen, die vor Folter fliehen, aber nicht mit jenen, die vor Hunger fliehen.“ Er erntet schallenden Applaus. Der Politikwissenschaftsprofessor Werner J. Patzelt hält sich während der gesamten Diskussion sehr im Hintergrund. Warum nur?

17:39 Uhr: OB-Kandidatin ratlos

image008Eva-Maria Stange berichtet von einem Plakat auf einer Demonstration, das sie zum Nachdenken bringt: „Gegen Parteien, gegen Politiker, gegen Gewerkschaften“. Sie fragt, wer denn überhaupt noch legitimiert sein soll, Entscheidungen zu treffen. „Was ist passiert in den Jahren, dass es offenbar nicht gelungen ist, einem Teil der Menschen zu erklären, was eine Demokratie ist und wie wir sie dorthin mitnehmen“, so Stange. Ein Teil derer, die vor der Wende für Demokratie auf die Straße gingen, können heute nichts damit anfangen. „Das macht mich ein bisschen ratlos“.

17:31 Uhr: Konservativ oder fremdenfeidlich?

image009Wo hört konservatives Denken auf und wo fängt Fremdenfeindlichkeit an? Sachsens AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer meint, man solle die Dinge bewahren, die erkämpft wurden. Von zwanghafter Modernisierung hält er nichts, zum Beispiel Gender Mainstreaming. Eine Frau auf der Tribüne fühlt sich zum Zwischenruf genötigt: Das beste Beispiel dafür sei das Podium selbst. Dort sitzen sieben gestandene Männer ...

17:09 Uhr: Buntes Treiben im Foyer

image010Auch außerhalb der großen Diskussionsrunden gibt es allerhand Angebote: Infotische, Kino, Theater und ein Kinderprogramm. Die Organisatoren haben sich einiges einfallen lassen, zum Beispiel einen Stammtisch der Ängste. Empfehlung: „Ängste einfach wegschmeißen“. Die Teilnehmerzahl ist schwer zu schätzen, aber mehr als 4000 Interessierte werden es wohl sein. Die parallel stattfindenen Diskussionen macht die Entscheidung zunehmend schwer.

16:48 Uhr: Open-Air-Konzert

image011Am Abend wird übrigens auch wieder getanzt und gesungen - ab halb 8 auf dem Theaterplatz. Mit dabei sind Annamateur, Marmitako, Banda Comunale, Yellow Umbrella und Haudegen.

16:21 Uhr: Lügenpresse - was ist dran?

image012FAZ-Journalist Stefan Locke begleitet die Pegida-Proteste von Anbeginn und geriet selbst in die Schusslinie der Demonstranten: „Wer meint, dass Bundeskanzlerin Merkel jeden Tag die Inhalte der Zeitungen durchspricht und vorgibt, der glaubt auch, dass der Storch die Kinder bringt.“
Heinrich Löbbers kann sich an keinen Bericht in der Sächsischen Zeitung erinnern, in dem alle Pegida-Demonstranten als Neonazis abgestempelt worden sind. Selbstverständlich werde aber in den Redaktionen auch Fehler gemacht. Bürgerkonferenz-Organisator Gerhard Ehninger steht am Publikumsmikrofon. Für ihn müsse der Leser auch eine Fehlertoleranz einräumen. „Etwas 100 Prozent richtig macht nur derjenige, der nichts tut.“

16:07 Uhr: Flucht auf der Bühne

image013Zwischen den großen Diskussionsrunden erzählen drei syrische Flüchtlinge ihre bewegende Geschichte. Schüler der Internationalen Schule geben den Text in deutscher Sprache wieder.

15:55 Uhr: Runde eins ist beendet

image014Kommunikationsexperte Wolfgang Donsbach sagt, es wurde zu wenig über Integration gesprochen. Demuth kontert und verweist etwa auf die Sarrazindebatte, nachdem sein Buch erschien. Regisseur Wolfgang Engel: „Ich hab den Eindruck, dass wir hier im Osten auf etwas warten. Es soll sich was ändern und der Staat muss das richten. Aber der Staat wird gar nichts richten.“ Er hält ein Plädoyer für mehr Einwanderung und dass diese unsere Kultur bereichere.

15:42 Uhr: Konflikte werden verschwiegen

image015Hier hat nun die Schlussrunde der Podiumsteilnehmer begonnen. Valentin Lippmann sagt über die Dresdner Diskussionskultur: „Weil wir uns um unseren Ruf sorgen, versuchen wir, Konflikte zu vermeiden und totzuschweigen. Aber dadurch ruinieren wir unseren Ruf noch viel mehr.“ Viel Applaus dafür. In der Integrationsdebatte gibt es hingegen zunehmend Zwischenrufe.

15:34 Uhr: Sachliche Diskussion

image016Saal ist leider nur zu etwa einem Drittel gefüllt. Die Diskussion ist dennoch intensiv und bislang auch sehr sachlich. Die Dresdner Politikdidaktik-Professorin Anja Besand meldet sich zu Wort: „Wir sind uns wohl einig, dass es ein Problem in der Diskussionskultur in dieser Stadt gibt.“ Wie das Podium bekräftigt auch sie, dass es mehr Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadt brauche, um Vorbehalte abbauen zu können – und fragt, wie man die anlocken soll. „Mit einer verständnisorientierten Strategie gegenüber Pegida wird das kaum gelingen“, so Besand.

15:21 Uhr: Lange Schlangen an den Mikros

image017Nach den ersten Statements des Podiums kommen nun die Gäste zu Wort. In den Meinungen spiegeln sich die unterschiedlichen Auffassungen über Pegida, Protest und Gegenprotest wider. Ein Gast merkt an, dass es vielen Einheimischen schlecht geht, sie eine geringe Rente haben und wenig verdienen – während etwa die Diäten der Landtagsabgeordneten erneut steigen. Auch das treibe die Leute auf die Straße. Eine andere Frau wundert sich dagegen, wieso so viele Dresdner Pegida, Bachmann und ihren „menschenfeindlichen Äußerungen“ hinterherlaufen. In anderen Städten wie Leipzig sei der Gegenprotest viel größer.

15:12 Uhr: Informationen schneller weitergeben

image018Der Dresdner Sozialbürgermeister Martin Seidel erklärt, dass die Kommunen nur wenige Tage Zeit haben, um eine Unterbringung für neu ankommende Flüchtlinge zu organisieren. Eine schnelle und intensive Einbindung der Bürgerschaft sei deshalb schwierig. Allerdings müsse man Informationen noch schneller an die Bevölkerung weitergeben, so Seidel. Im Interview spricht der Bürgermeister über die Verantwortung der Stadtverwaltung.

14:56 Uhr: Bürger sind gefordert

image019Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor hält den Begriff „Mensch mit Migrationshintergrund“ für falsch. Dieser sei immer negativ belastet und sage nichts über den Stand der Integration aus. Außerdem sieht sie die Bürger in der Pflicht: „Wenn ich wüsste, dass neben mir Menschen aus Pakistan einziehen, kann ich mich ruhig mal informieren.“

14:43 Uhr: Dresden keine Neonazi-Hochburg

image020Kommunikationsexperte Wolfgang Donsbach: „Dresden ist in keiner Weise auffällig in Sachen Rechtsextremismus.“ Christian Demuth stimmt zu, dass es wenig Rechtsextreme in Dresden selbst gibt – aber eben in den umliegenden Landkreisen. Es sei ärgerlich, dass sich Sachsens Landeshauptstadt so davon vereinnahmen lasse.

14:38 Uhr: Falsche Kommunikation

image021Martin Gillo spricht bei der Asylproblematik von zu viel Schönrednerei seitens der sächsischen Politiker. Wenn etwa von syrischen Flüchtlingsfamilien gesprochen wird, tatsächlich aber nur junge männliche Afrikaner kommen. „Wir kommunizieren falsch. Nicht weil wir die Bürger absichtlich belügen wollen, sondern weil wir einfach nicht richtig geplant haben“, so der ehemalige sächsische Ausländerbeauftragte. Hier geht's zum Interview mit Martin Gillo.

14:13 Uhr: Eine geteilte Stadt

image022Es geht los. Der große Saal im Kongresszentrum ist etwa zur Hälfte voll. Eröffnungsrunde: Was lieben sie an Dresden, was nervt sie? Christian Demuth (Verein Bürger.Courage): Die eine Hälfte der Bewohner sei liebenswert, die andere Hälfte zum Teil von „Hass zerfressen“. Abgeordneter Valentin Lippmann (Bündnis 90/Die Grünen) sagt: „Was mir gehörig gegen den Strich geht: Ich glaube, diese Stadt kann nicht streiten. Es gibt keine Möglichkeit, einen harten Streit zu führen, ohne dass es in einem Kampf mündet. Das lähmt diese Stadt.“

13:55 Uhr: Es ist noch Platz

image023Noch ist der Andrang nicht so groß wie erwartet. In fünf Minuten soll es eigentlich losgehen. Zwei Podiumsdiskussionen starten zeitgleich. Es geht um die Fragen, warum die Pegida-Proteste vor allem in Dresden erfolgreich sind und wer in der Integrationsdebatte gefordert ist. Es diskutieren der sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth, Dresdens Bürgermeister Martin Seidel und Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland.

12:30 Uhr: Die Ruhe vor dem Sturm

image024In 90 Minuten geht's los. Fünf Stunden lang wollen Politik, Wissenschaft und zivilgesellschaftliche Vertreter mit der Bürgerschaft diskutieren, um eine Antwort auf Pegida zu finden. Geplant sind Podiumsdiskussionen, Vorträge, Workshops und Kinovorführungen. Erwartet werden mehrere tausend Teilnehmer.

11:16 Uhr: Dresden sucht das Gespräch

image025„Demokratie lebt vom Austausch“, erklären die Organisatoren der Dresdner Bürgerkonferenz. Nach dem Erfolg des Open-Air-Konzertes mit Herbert Grönemeyer und Co. vor der Frauenkirche, lädt der Verein „Place to be“ am Sonnabendnachmittag zur Diskussion ins Kongresszentrum ein, um eine Antwort auf die Pegida-Proteste zu finden. Geplant sind Podiumsdiskussionen, Vorträge, Workshops und Kinovorführungen. Fünf Programmpunkte, die Sie nicht verpassen sollten.


 
Bürgerpreis der Deutschen Zeitungsverleger

[21.09.2015 - NEWS] Willkommen auf unserer Homepage! Wir ALLE haben den Bürgerpreis der Deutschen Zeitungsverleger erhalten. Danke an alle HelferInnen und SpenderInnen, die sich in einem lebendigen und starken Netzwerk für ein offenes und buntes Dresden engagieren.

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Herzliche Grüße, Elisabeth Ehninger

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